Wilhelmshaven

24.07.2012


Fregatte "Sachsen" erstmals zum "Atalanta"-Einsatz unterwegs


Zurzeit sind die Piraten wegen einer Monsunphase weniger aktiv. Das wird sich danach während der Mission der Fregatte "Sachsen" im "Atalanta&"-Einsatz wieder ändern.


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„Auf Wiedersehen im Dezember!“: Auslaufen der Fregatte „Sachsen“ bei strahlendem Sonnenschein.   WZ-FOTO:    Lübbe

"Auf Wiedersehen im Dezember!": Auslaufen der Fregatte "Sachsen" bei strahlendem Sonnenschein. WZ-FOTO: Lübbe

 

Wilhelmshaven/mü/HL - Zu ihrem ersten Einsatz im Rahmen der Anti-Piraterie-Mission „Atalanta“ ist die Fregatte „Sachsen“ mit rund 250-köpfiger Besatzung ans Horn von Afrika aufgebrochen. Nach 14 Tagen soll sie im ostafrikanischen Dschibuti eintreffen und die Fregatte „Bremen“ ablösen.

Für den 7. Dezember ist die Rückkehr der „Sachsen“ nach Wilhelmshaven geplant.

Das Marinemusikkorps Nordsee verabschiedete die Besatzung der Fregatte vor zahlreichen Angehörigen und Freunden aus dem Heimatstützpunkt. Überall wehten dort die Flaggen auf Halbmast - für einen kürzlich verstorbenen Offizier der Fregatte „Hamburg“ war gestern die Seebestattung angesetzt.

Da auf der „Sachsen“ in den vergangenen Wochen eine neue Gasturbine eingebaut worden war, stand der gestrige Tag in See ganz im Zeichen der Erprobung.

Die Besatzung sei nach ihrer sehr guten Vorbereitungsphase hochmotiviert und wolle jetzt in den Einsatz, sagte vor dem Auslaufen Kommandant Fregattenkapitän Andreas Krug. Er setze große Erwartungen in die Fahrt und gehe davon aus, dass die Besatzung ihre Leistungsfähigkeit auch bei „Atalanta“ unter Beweis stellen könne.

Der Einsatz innerhalb der EU-geführten Mission hat zum Ziel, Piraten vor der Küste Somalias und seinen Nachbarländern abzuschrecken, den zivilen Schiffsverkehr auf den dortigen Handelswegen zu sichern und so die Seeräuberei einzudämmen. Geschützt werden sollen dabei vor allem die Schiffe, die im Rahmen des Welternährungsprogramms und der Mission der Afrikanischen Union in Somalia humanitäre Hilfe bringen.

Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“.