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Wilhelmshaven

18.04.2012


Taufe des Einsatzgruppenversorgers "Bonn": Maritimes Beispiel für deutsche Einheit


Die "Bonn" werde als "Botschafter für Demokratie und Frieden" die Weltmeere befahren.


Nach dem Taufakt (v.l.): Vizeadmiral Axel Schimpf, Minister Thomas de Maizière, Blumenmädchen Rieke Alberts, Taufpatin Hanne Hufschmidt, der Bonner OB Jürgen Nimptsch und TKMS-Vorstandsvorsitzender Hans Christoph Atzpodien. WZ-FOTO: Gabriel-Jürgens

Von Michael Halama

 

Wilhelmshaven/Emden - Der Name Bonn stehe für einen richtigen und guten Teil der deutschen Geschichte, sagte gestern Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) zur Taufe der „Bonn“.

„Als Botschafter für Demokratie und Frieden wird dieses Schiff künftig auf allen Meeren der Welt zu Hause sein.“

 

Beste Wünsche richtete der Minister an den Kommandanten, Fregattenkapitän Björn Laue, und seine Männer und Frauen: Diese hätten als Erstbesatzung das Glück – aber auch die Verantwortung – den Geist des Schiffes zu prägen. Die Namensgebung „Bonn“ für den dritten Einsatzgruppenversorger der Marine sei ganz und gar unstreitig gewesen, sagte de Maizière. Das neue Schiff stelle zudem einen militärischen Sitz mit Namen Bonn auf lange Zeit sicher.

 

Es sei in Wollgast an der Ostsee auf Kiel gelegt worden und werde nun in Emden an der Nordsee getauft: „Das ist deutsche Einheit!“, so der Verteidigungsminister. Im Herbst dieses Jahres soll die „Bonn“ in Dienst gestellt werden. Die schon jetzt lebendige Patenstadt zeigte sich nicht nur durch die große Bonner Delegation mit Oberbürgermeister und Vertretern des „Freundeskreises“.

 

Mit ihren historischen roten Uniformen sorgte die Bonner Ehrengarde für einen Farbtupfer vor dem Grau des großen Neubaus. Und beim Festakt einmal mehr überzeugend: das Marinemusikkorps Nordsee als musikalische Visitenkarte aus Wilhelmshaven.


Der Bonner OB Jürgen Nimptsch unterstrich in seiner Rede die Verwurzelung der Bundeswehr in Bonn und lobte das Engagement der vielen Marineinteressierten, die mit engen persönlichen Beziehungen für eine lebendige Patenschaft zu Schiff und Besatzung sorgten. Freude sei das Stadtmotto, so der OB, und er hoffe, dass die „Bonn“ etwas davon mitnehme auf ihren Fahrte.

 

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