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WZ-GartenZeit - Folge 10

Seite 3 Freitag, 9. Juni 2017 Märchengarten für alle Sinne VON WALBURG DITTRICH WADDEWARDEN –Das alte Gulfhaus Gewinner der Woche Liebe Gartenfreunde, in jeder Ausgabe der „WZ-GartenZeit“ gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Preisrätsel. Den Teilnahme-Coupon finden Sie am jeweiligen Erscheinungstag der Gartenbeilage in der „Wilhelmshavener Zeitung“. Zu gewinnen gibt es jeweils zweimal 50 Euro in bar. Aus einer Vielzahl von Einsendungen wurden die beiden Gewinner der vergangenen Woche ausgelost. Über je einen Gewinn in Höhe von 50 Euro in bar können sich in dieser Woche freuen: Hermann Pechtel aus Wilhelmshaven und Helga Tischler aus Schortens Die beiden Gewinnerinnen können ihren Gewinn in der Schalterhalle der „Wilhelmshavener Zeitung“, Parkstraße 8, abholen. Der Personalausweis ist mitzubringen. in der Sillensteder Straße 7 ist kaum zu sehen hinter all dem üppigen Grün, doch Theda Harms-Tiemann steht schon an der schmiedeeisernen Gartenpforte. „Hier geht's rein“, ruft sie und öffnet das schmale Tor, hinter dem sich ein verwunschener Bauerngarten dem Besucher ganz langsam Schritt für Schritt erschließt. Auf schmalen, geschwungenen Pfaden geht es immer weiter hinein in eine Fülle aus unterschiedlichsten Grüntönen, diversen Blattformen und unzähligen Blütenfarben. Hinter jeder Wegbiegung wird das Auge überrascht von neuen, scheinbar wild wachsenden Pflanzenarrangements größter Harmonie. Lauschige Sitzecken, Lauben und Gewässer aller Art vervollständigen das Gesamtbild zu einem Märchengarten. Es ist jetzt 29 Jahre her, dass die beiden Gartenbauingenieure Theda Harms- Tiemann und ihr Mann Hans Peter Tiemann das alte Gulfhaus mit dem 1300 Quadratmeter großen Grundstück kauften. „Vom ursprünglichen Garten haben wir zum Beispiel die Lindenlaube behalten“, sagt Theda Harms-Tiemann. „So eine Laube war früher üblich in ostfriesischen Gärten.“ Heute ist das von Linden umstandene Rund ein herrliches schattiges Plätzchen für die ganze Familie. Weitere lauschige Sitzplätze bieten den Tiemanns ganz nach Wahl und Tageszeit sonnige, schattige, windgeschützte oder luftige Aufenthaltsorte. Im Naschgarten hinter dem Staketenzaun wachsen in Hochbeeten Fenchel, Salat und anderes Gemüse, im kleinen Gewächshaus stehen Tomaten. Rhabarber und Beerenobst sind ebenso zu finden wie verschiedene Kräuter. „Das ist alles nur zum Naschen, zur Selbstversorgung reicht der Ertrag nicht. Und das muss er auch nicht.“ Zwischen dem Gemüse sprießen Storchenschnabel und Islandmohn einfach drauf los. Auch in den Fugen der Wege wächst mal eine Akelei, mal eine Minze. „Das nennt man Black-Box-Gardening“ sagt die Gartenbauingenieurin. „Das bedeutet, dass man die Pflanzen sich selbst versäen lässt und sie dort wachsen lässt, wo sie wollen. Sie dürfen quasi durch den Garten wandern. Wenn sie irgendwo stören, muss man sie natürlich beseitigen.“ Fortsetzung auf Seite 4 Die Gartenpforte von Theda Harms-Tiemann ist der Eingang in einen verwunschenen Bauerngarten. WZ-FOTO: LÜBBE Gartenpflege leicht gemacht mit unserer großen Auswahl! 10 % auf das gesamte Sortiment* bei Vorlage dieser Anzeige bis zum 16.6.17 *(außer auf Robotermäher und Werkstatt) pro Einkauf 1 Coupon Freiligrathstraße 265 · Telefon (0 44 21) 6 02 74 


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