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WZ-GartenZeit - Ausgabe 8

Seite 2 Freitag 26. Mai 2017 Und was ist mit Gemüse? Liebe Gartenfreunde, Radieschen selbst zu ziehen und zu ernten macht Spaß, wie man sieht. DPA-FOTO: HILDENBRAND Botanischer Garten Oldenburg Am Mittwoch, 31. Mai, ab 18 Uhr, findet im Botanischen Gar ten Oldenburg, Philosophenweg, von deutschlandweit eine Führung statt. Bei dieser After-Work-Führung stellt Prof. Dr. Dirk C. Albach den neuen Bereich vor. Motto: Das neue System der Pflanzen im Botanischen Gar - ten und ein Vergleich mit früher“. Schlosspark Lütetsburg Noch bis in den Juni hinein kann man im Schlosspark Lütetsburg viele üppig blühende, sehr alte und seltene Rhododendren bewundern (siehe Foto). Auf Gr und ihres Alters sind die Rhododendronpflanzen unerreichter Größe. Der Park ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Par kcafé und Shop sind ebenfalls täglich geöffnet. Es gibt die Möglichkeit, sich mit einem Audioguide durch den Park führen zu lassen. in Rosengar ten bei Hamburg ist die Sonderausstellung „Aufgeblüht! Norddeutsche Gar tenkultur“ noch bis zum 15. Oktober zu sehen. Das Freilichtmuseum hat dienstags @ Mehr Informationen unter schlosspark-luetetsburg.com Norddeutsche Gar tenkultur Im Freilichtmuseum Kiekeberg bis freitags von 9 bis 17 Uhr und sonnabends und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. @ Mehr Informationen unter www.kiekeberg-museum.de Herrhäuser Gärten Hannover Klassische Gar tenführungen durch den Großen Gar ten gibt es in der Saison jeden Sonnabend und Sonntag , jeweils ab 14 Uhr. Die Führung dauert anderthalb Stunden, eine Anmeldung unter Telefon (0511) 12345-111 oder 168- 34000 wird empfohlen. „WZ-GartenZeit“ – Sonderbeilage der „Wilhelmshavener Zeitung“. Redaktion: Walburg Dittrich. Titelfoto: Dirk Gabriel-Jürgens. Anzeigen: Thomas Schipper. Verlag und Druck: Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Parkstraße 8, 26382 Wilhelmshaven, Postfach 1265, 26352 Wilhelmshaven. Die Zeitung ist in all ihren Teilen urheberrechtlich geschützt. Ohne vorherige Genehmigung durch den Verlag dürfen diese Zeitung oder alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen weder vervielfältigt noch verbreitet werden. Dies gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische Datenbanksysteme und die Vervielfältigung auf CD-Rom. Telefon (0 44 21) 488-0, Telefax allgemein (0 44 21) 488 259, Telefax Redaktion (0 44 21) 488 430, Telefax Anzeigen (0 44 21) 488 258. E-Mail: redaktion@ WZonline.de anzeigen@WZonline.de Internet: www.WZonline.de die älteren unter Ihnen werden sich bestimmt noch erinnern an eine Zeit, in der ein Garten vor allem den einen Zweck zu erfüllen hatte – reiche Ernte zu liefern und seine Besitzer satt zu machen. Jeder Quadratzentimeter Boden wurde genutzt, um Gemüse und Obst anzubauen. Für Blumen oder anspruchsvolle Zierpflanzen blieb da kaum Platz, allenfalls mal ein Streifen entlang des Gartenzauns. Gartenarbeit war ein notwendiges Übel, wollte man sich und die Seinen durchbringen und Vorräte für den Winter anlegen. Einwecken, einwecken, einwecken hieß es für die Hausfrau, wenn Erntezeit war, also überwiegend im Sommer und im Herbst. Die Kinder, ja die ganze Familie wurde eingespannt, beim Ernten genauso wie beim Verarbeiten. Auch wenn es noch viele – mehr als eine Million – Schrebergärten in Deutschland gibt, in denen selbstverständlich auch Gemüse und Obst angebaut werden, die Zeiten haben sich geändert. Gartenthemen zählen heute zu den sogenannten Lifestyle-Themen. Sie als aufmerksame Leser haben es längst auch Ihrer WZ-Garten- Zeit angemerkt. Es geht überwiegend darum, den Garten so ansprechend wie möglich zu gestalten, ihn zu genießen, bei der Gartenarbeit Entspannung zu finden und allenfalls noch sein ökologisches Gewissen durch ein paar insektenfreundliche Pflanzen sowie Futter- und Nistmöglichkeiten für die Vögel zu beruhigen. Um einen möglichst hohen Ertrag muss sich heutzutage wohl kaum jemand Sorgen machen. Schade eigentlich. Denn wertvolles Gartenwissen geht auch dann verloren, wenn „nur“ Schmuckpflanzen angebaut werden. Wie man ein Gemüsebeet anlegt, was man wann und wo säen kann, wie man Erdbeeren pflanzt und neue Pflanzen gewinnt, was Fruchtfolge bedeutet, wie man Obstbäume beschneidet und vieles mehr ist auch den meisten (Haus)Gartenbesitzern nicht mehr geläufig. Diese zugegeben etwas selbstkritischen Gedanken, die mir beim Durchblättern der bisherigen Ausgaben der „WZ-GartenZeit“ kamen, sollen Sie, liebe Gartenfreunde, nun aber nicht daran hindern, Ihren Garten auch weiterhin zu genießen. Aber vielleicht halten Sie kurz inne und freuen sich einfach, dass Sie sich keine Sorgen um Nutzen und Erträge Ihres Gartens machen müssen. Das wünscht Ihnen heute ganz besonders Ihre WZ-GartenZeit-Redaktion


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