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WZ-GartenZeit - Folge 5

Ein Garten eigens für die Kunst Seit zehn Jahren gibt es den Skulpturengarten des Künstlers Leonard Wübbena in Funnix. Dort, in einem parkähnlichen Garten, präsentiert er seine Stahlplastiken. VON WALBURG DITTRICH FUNNIX – Die Kunst steht im Vordergrund, der Garten soll ihr den passenden Rahmen bieten. Das ist die Idee, die hinter dem Skulpturengarten des bekannten Bildhauers Leonard Wübbena steckt. Und wer seine Stahlplastiken schon einmal gesehen hat, kann erahnen, dass das keine leichte Aufgabe ist. Denn die Skulpturen, für die der Garten als Bühne dient, sind nicht eben klein. Es sind massive, oft überlebensgroße Stahlobjekte, die meisten aus rostigem Corten-Stahl. Abbildungen ähnlich. Irrtümer vorbehalten. Solange der Vorrat reicht. Gisela Wübbena beackert mit Leidenschaft und Sensibilität für die Kunstobjekte den Skulpturengarten. WZ-FOTOS: DITTRICH Groß Belt 9 Tel. (0 44 21) 75 77 - 0 26389 Wilhelmshaven Fax (0 44 21) 75 77 - 49 Mo-Fr 7.00-17.00 Uhr info@jade-baustoffe.de Sa Jade Baustoffe GmbH & Co. KG 8.00-12.00 Uhr www.jade-baustoffe.de Besuchen Sie unsere Gartenausstellung! Und lassen Sie sich von unserem vielseitigen Angebot inspirieren! Es ist wohl in erster Linie das Verdienst von Gisela Wübbena, der Ehefrau des Künstlers, dass sich im Skulpturengarten Bildende Kunst und Gartenkunst auf das harmonischste ergänzen und vereinen. „Ich mache das alles aus dem Bauch heraus. Man könnte sagen, ich komponiere den Garten“, sagt die Gattin des Künstlers. „Ich bin keine gelernte Gärtnerin, aber ich habe große Freude an der Gartenarbeit. Sonst würde ich das alles gar nicht schaffen.“ Denn die inzwischen über 60-Jährige beackert den etwa ein Hektar großen Garten überwiegend alleine. Und auch während wir auf den geschwungenen Wegen durch den Garten streifen, bückt sie sich unablässig, um Unkraut zu zupfen oder herabgefallene Zweige aufzusammeln. Es ist ein immer währender Kampf mit der Natur“, sagt sie, zupft einen Eschensämling aus dem Weg und lacht dabei. „Wenn ich nicht ständig eingreifen würde, würden wir schon im Dschungel stehen hier.“ Ihr Hauptarbeitsgerät sei die Gartenschere. Fortsetzung Seite 5 Seite 4 Freitag, 5. Mai 2017


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