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WZ-GartenZeit - Folge 5

Den Garten zur Arche machen Liebe Gartenfreunde, wundern Sie sich auch gelegentlich, dass Ihre Mitmenschen von blühenden Alpenwiesen schwärmen, aber im eigenen Garten einen grünen Einheitsbrei aus Rasen und immergrünen Gewächsen kultivieren? Natürlich sind es in erster Linie die Pflanzen, ihre Blüten und Früchte, die den Gärtner erfreuen. Doch wer freut sich nicht auch, wenn auf dem Gartenzaun der Zaunkönig sein fröhliches Lied zwitschert. Wenn eine Libelle über dem Gartenteich schwebt und der Frosch auf dem Seerosenblatt döst. Wie schön sind Tagpfauenaugen oder Zitronenfalter anzusehen, wenn sie von Blüte zu Blüte flattern. Oder die dicken Hummeln, wenn sie schwer mit Pollen beladen über die Blumenwiese brummen. Über Marienkäfer freuen sich längst nicht nur die Kinder und auch wenn sich eine Eidechse auf der Steingartenmauer sonnt, ist das ein Erlebnis für Jung und Alt. Zu Beobachten, wie sich ein Regenwurm oder gar ein Maulwurf blitzschnell wieder in Kopfüber in den Krokus: Eine Hummel auf Nektarsuche. DPA-FOTO: SEEGER die Erde verkriecht, ist für Kinder spannender als jedes Bilderbuch. Diese und noch viel mehr Kleinstlebewesen kann man in unseren Gärten entdecken, wenn sie denn so angelegt sind, dass sie diesen Tieren den passenden Lebensraum bieten. Neben der Pflanzenauswahl, die vor allem den Bienen und Schmetterlingen Nahrung bieten sollte, gehören dazu Teich, Trockenmauer, Brutund Nahrungshecken, Blumenwiesen, Fassadengrün und Nisthilfen aller Art. Warum nicht Fledermauskästen als Tagesquartiere dieser fliegenden Nachtjäger am Haus anbringen und ein so genanntes Fledermausbeet mit nektarreichen, nachtblühenden Pflanzen anlegen? Warum nicht den kleinen Teich für Molch, Frosch, Libelle und Co. in einer Ecke des Gartens gleich neben den Futterpflanzen für die bunten Falter schaffen? Es gibt viele, relativ einfache Möglichkeiten, den eigenen Garten zur Arche für diese nützlichen, teils vom Aussterben bedrohten Tiere zu machen. Der Naturschutzbund Nabu und auch Ihre „WZGarten- Zeit“ geben gerne Tipps, wie man den Garten zu einem Refugium für Mensch und Tier macht. Ihre WZ-GartenZeit-Redaktion Park der Gärten Zum Sonntagsvortrag „Reiche geachtet werden sollte. Die Sonntagsvor träge sind für Parkbesucher kostenlos und dauern etwa 40 bis maximal 60 Minuten. Eine Teilnahme ist spontan möglich. Ammerländer Gartentage Die r ustikale Landpar tie „Ammerländer Gar tentage“ im Rhododendronpark Hobbie Bäuerlicher Ernte im Hochbeet – Nutzgarten“ lädt der Par k der Gärten am 7. Mai ein. Ab 15 Uhr zeigt die Gärtnerin Niedersächsische Gartenakademie Ulrike Beltz von der wie Hochbeete gebaut befüllt werden, womit und wie wird erfolgreichen sowie worauf bei der Kultur und Pflege in Linswege (Foto) findet am 13. und 14. Mai statt. Dargeboten werden Waren rund ums Thema Haus, Gar - ten und Hof. Darunter Stauden, Gartenaccessoires, Antiquitäten, Kunsthandwerk, Dekoration und selbst gemachte Köstlichkeiten. Der Park ist täglich von 9.30 bis 19 Uhr geöffnet. Rosarium Wilhelmshaven Am Sonntag, 14. Mai, wird im Rosarium am Neuengrodener Weg 22 c – traditionell am Muttertag – die Gar tensaison mit einem Fest eröffnet. Von 10 bis 18 Uhr kann nicht nur die Blütenpracht der Frühblüher Köstlichkeiten und Musik von den Hot Dixie Peppers (11 bis 14 Uhr). Der Eintritt ist frei. @ Mehr Informationen unter www.rosarium-wilhelmshaven.de Skulpturengarten Funnix Der Skulpturengar ten des Bildhauers und Bäume und Sträucher im Rosarium bewunder t werden, es gibt auch kulinarische Leonard Wübbena in Funnix ist von Mai bis September immer donnerstags und samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Garteneinblicke Die nächsten Gar teneinblicke der Staudenfreunde finden am 13. und 14. Mai statt. @ Mehr Informationen unter www.gds-staudenfreunde.de/ Regionalgruppe Weser-Ems Seite 2 Freitag, 5. Mai 2017


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