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WZ-GartenZeit Ausgabe 2

Donnerstag, 13. April 2017 Online-Spezial unter -Seite 2 WZonline.de/garten GARTENZeit Für alle, die gerne etwas aushecken Liebe Gartenfreunde, „WZ-GartenZeit“ – Sonderbeilage der „Wilhelmshavener Zeitung“. Redaktion: Walburg Dittrich. Titelfoto: Fotolia.com. Anzeigen: Thomas Schipper. Verlag und Druck: Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Parkstraße 8, 26382 Wilhelmshaven, Postfach 1265, 26352 Wilhelmshaven. Die Zeitung ist in all ihren Teilen urheberrechtlich geschützt. Ohne vorherige Genehmigung durch den Verlag dürfen diese Zeitung oder alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen weder vervielfältigt noch verbreitet werden. Dies gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische Datenbanksysteme und die Vervielfältigung auf CD-Rom. Telefon 0 44 21/488-0, Telefax allgemein 0 44 21/488 259, Telefax Redaktion 0 44 21/488 430, Telefax Anzeigen 0 44 21/488 258. E-Mail: redaktion@WZonline.de anzeigen@WZonline.de Internet: www.WZonline.de Park der Gärten Morgen, am Karfreitag, 14. April, wird die Saison im Park der Gär ten Bad Zwischenahn eröffnet.Neue oder komplett umgestaltete Mustergärten sind entstanden. Auch die Staude des Jahres 2017, die Bergenia, steht in voller Blüte. Neben Tausenden von Tulpen stehen die Frühlingsblüher Blumenband und Narzissen im sowie viele Magnolien Übrigens, man braucht sie zwar nicht zwingend dazu, aber unter einer Hecke kann man auch prima etwas aushecken. Vielleicht einen neuen Gartenplan. Rhododendronpark Hobbie Pünktlich zu Ostern öffnet der Rhododendronpark Hobbie wieder seine Pforten und in voller Blütenpracht. 35 000 frühlingsblühende Zwiebelgewächse sind im Park Öffnungszeiten neu gesetzt worden. täglich von 9.30 bis 18.30 Uhr. Die Ausgänge sind bis 21.45 Uhr geöffnet. die beliebte Ostereiersuche lockt mit vielen Neuerungen. Am Ostersonntag und auch am Oster montag findet wieder DPA-FOTO: STACHE im Park statt. Dafür werden im „Urwald“ und am Rande der ver schlungenen Seitenwege unzählige Ostereier und -hasen ver steckt, so dass die Ostereiersuche zu einem regelrechten Abenteuer jeweils wird. Startschuss ist um 15 Uhr. Auch für die Großen gibt es viel zu entdecken, Ausstellung denn die neue mit Garten-Accessoires ist bereits aufgebaut. Außerdem Rhododendronsorten zeigen die frühen ihre ersten prachtvollen Blüten. Das gemütliche beiden Park-Café ist an Ostertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt in den Park ist an den Oster - tagen frei. „… wenn das Gefühl für die Zweckmäßigkeit und Schönheit der Hecke erst wieder erwacht ist, wird eine neue Gartenkunst anheben.“ Das hoffte Alfred Lichtwark (1852 bis 1914), seinerzeit Direktor der Hamburger Kunsthalle und wie sein Freund Max Liebermann ein großer Gartenfreund. Das war also vor etwa hundert Jahren. Auch heute noch ist die Schönheit und Zweckmäßigkeit von Hecken leider längst nicht allen Gartenbesitzern bewusst. Nicht selten müssen bereits bestehende Hecken den vermeintlich pflegeleichteren Lamellen-, Betonoder Metallgitterzäunen weichen. Aber in diesen starren, leblosen Wänden kann sich kein Vogel verstecken, sie blühen nicht, tragen keine Früchte und auch kein grünes Laub. Jedenfalls nicht, wenn sie nicht begrünt werden. Hecken gibt es schon seit dem Mittelalter. Sie dienten zur Umzäunung des Ackerlandes. Das Wort Hecke stammt vom althochdeutschen hegga ab und steht für hegen, einhegen, umzäunen, beschützen und behüten. Und wer möchte seinen Garten nicht behütet und beschützt wissen? Hecken bieten diesen Schutz aber nicht nur dem Garten, sondern eben auch den Singvögeln. Nicht umsonst ist sogar ein Vogel, nämlich die Heckenbraunelle, nach den dicht stehenden, stark verzweigten Sträuchern (so die Definition für Hecken) benannt. Welche Hecken hierzulande gut wachsen, lesen Sie auf Seite 6/7. In Hecken können sich übrigens nicht nur Vögel gut verstecken, auch für Osternester sind sie ein gutes Versteck. Frohe Ostern und viel Spaß beim Eiersuchen wünscht Ihre WZ-GartenZeit-Redaktion Im Garten von Heinrich Theodor Fontane (1819 bis 1898) Die hohen Himbeerwände trennen dich und mich, doch im Laubwerk unsre Hände fanden von selber sich. Die Hecke konnt‘ es nicht wehren, wie hoch sie immer stund; ich reiche dir die Beeren, und du reichest mir deinen Mund. Ach, schrittest du durch den Garten noch einmal im raschen Gang, wie gerne wollt‘ ich warten, warten stundenlang.


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