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Berufswahl 2016 - Wilhelmshavener Zeitung

WZonline.de/berufswahl Ausbildungsplatz zum 01.08.2016 Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandel FR Großhandel Sie erlernen sämtliche kaufmännischen Abläufe von der Auftragsannahme bis zur Abrechnung. In serviceorientierter Kundenbetreuung und dem Setzen von Qualitätsstandards bilden wir Sie zum Profi aus. Ihre Schulbildung haben Sie mit einer sehr guten Mittleren Reife oder einer (Fach-)Hochschulreife abgeschlossen und möchten nun die erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Kontaktfreude und Aufgeschlossenheit, sowie Interesse an kaufmännischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen zeichnen Ihre Persönlichkeit aus. Wir bieten Ihnen eine qualifizierte Berufsausbildung in einem, von der Industrie- und Handelskammer ausgezeichneten, modernen und zukunftsorientierten Unternehmen. Vollständige Bewerbungsunterlagen bitte bis zum 15. März 2016 an: erka Verpackungssysteme GmbH z. H. Manuela Hartmann Oranienburger Straße 13 26388 Wilhelmshaven Seite 8 Berufswahl 2016 Sonnabend, 13. Februar 2016 Mit Technik, Mechanik und Elektronik arbeiten WILHELMSHAVEN/FRIESLAND – Zerspanungsmechaniker fertigen Bauteile für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche: Sie stellen Winkelstücke, Zahnräder und Gewinde her, aber auch Profilwalzen oder Triebwerksteile für Flugzeuge – also Produkte, die einen Durchmesser von nur wenigen Millimetern haben oder Erzeugnisse, die einige Tonnen wiegen können. Präzision ist in allen Größen gefragt, denn zum Einsatz kommen die metallenen Bauteile in Maschinen und Geräten in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik oder der elektrotechnischen Industrie. Zerspanungsmechaniker bedienen sich bei ihrer Arbeit der spanenden Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen. Dabei arbeiten sie in der Regel mit CNC -Werkzeugmaschinen. Diese richten sie ein und überwachen den Fertigungsprozess. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und wird in der Industrie, aber auch im Handwerk angeboten. Zerspanungsmechaniker finden Arbeit im Maschinenbau, im Stahl- oder Leichtmetallbau, im Fahrzeugbau und in Gießereien. Mechatroniker sind Fachkräfte für die komplexen Systeme aus mechanischen, elektronischen, oft auch computergesteuerten Bauteilen, die harmonisch zusammenspielen sollen. Mechatronische Systeme bestehen aus einem mechanischen Grundsystem, das elektronisch und mittels Software gesteuert und geregelt wird. In diesen Systemen werden zunehmend Funktionen von der Mechanik in die Elektronik und Informationsverarbeitung verlagert, auch nanotechnologische Anwendungen werden mittlerweile eingesetzt. Der Autopilot im Flugzeug, die Werkzeugmaschine oder Verpackungsanlage in der Fabrik und die programmierbare Waschmaschine basieren heutzutage auf einer solchen Verzahnung der Technik. Allerdings ziehen Mechatroniker bei sehr komplizierten Aufgaben oder Schäden teilweise Spezialisten aus den einzelnen Fachgebieten Mechanik, Elektronik oder EDV hinzu. Der Zukunftsmarkt Elektromobilität spielt für Mechatroniker eine immer größere Rolle. Beispielsweise sind sie an der Konstruktion von Fahrzeugen mit Elektroantrieb beteiligt. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und wird sowohl in der Industrie als auch im Handwerk angeboten. Arbeitsplätze für Mechatroniker gibt es imMaschinen- und Anlagenbau, in der Automatisierungstechnik, in Betrieben des Fahrzeug-, Luft- oder Raumfahrzeugbaus, in der Informations- und Kommunikationstechnik und in der Medizintechnik. Holzbearbeitungsmechaniker stellen Schnittholz, Hobelware, Bretter, Furnierund Spanplatten sowie andere Holzwerkstoffe her. Dabei bedienen sie Sägen, Fräsen und andere Maschinen und Anlagen, die sie selbstständig einrichten und instand halten. Dass es dabei auch oft laut zugeht und die Arbeit manchmal körperlich anstrengend und einseitig sein kann, sollte Holzbearbeitungsmechaniker nicht stören. Gefragt sind natürlich handwerkliches Geschick und Spaß am Umgang mit Maschinen wie Sägen, Fräsen und Hobelmaschinen. Das alte Sprichwort „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“ trifft auch heute noch zu; wer gern mit Holz umgeht, sollte deshalb auch keine Sägespäne scheuen. Holzbearbeitungsmechaniker arbeiten in Werkstätten und Fabrikhallen der holzbearbeitenden Industrie. Dort haben sie es nicht nur mit unterschiedlichen Holzarten, sondern auch mit verschiedenen Produktgruppen zu tun: In der Sägeindustrie und Furnierherstellung verarbeiten sie Rundholz zu Balken, Latten und Leisten, etwa für Gartenzäune. In der Hobelund Holzleimbauindustrie geht es um Schnittholz, aus dem sie beispielsweise Profilhölzer für Wand- und Deckenverkleidungen herstellen. Arbeiten Holzbearbeitungsmechaniker in der Holzwerkstoffindustrie, verarbeiten sie Faserholz, Holzhackschnitzel und Späne. Endprodukte sind dann z.B. Furnierplatten, Spanplatten oder Türelemente. Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in Betrieben oder Betriebsabteilungen der Säge-, Live-Konzerte und Fußball-Übertragungen benötigen Bühnen, Licht und technische Ausstattung. Veranstaltungstechniker sind gefragt. FOTO: DPA/ROESSLER Hobel-, Holzleimbau- und Holzwerkstoffindustrie. Meist sind Holzbearbeitungsmechaniker in Werkhallen oder überdachten Arbeitsräumen tätig. Zum Teil arbeiten sie auf Rundholz und Schnittholzplätzen im Freien. Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik sorgen dafür, dass die im Unternehmen zum Einsatz kommenden Geräte, Maschinen und Anlagen stets betriebsbereit sind. Sie koordinieren technische, betriebswirtschaftliche und sicherheitsrelevante Gesichtspunkte, stellen sicher, dass Störungen sofort behoben und Wartungsarbeiten regelmäßig ausgeführt werden und sie optimieren die Anlagen. Sie leiten Mitarbeiter an und sorgen für eine fachgerechte Ausführung der Arbeiten, wobei sie technische und betriebswirtschaftliche Aspekte ebenso beachten wie gesetzliche Vorschriften und sicherheitstechnische Regelungen und Normen. Bei der Beschaffung und Bereitstellung von Werkstoffen undMaschinen übernehmen sie koordinierende Aufgaben. Darüber hinaus untersuchen sie vorhandene Herstellungsprozesse im Hinblick auf technische Effizienz und Wirtschaftlichkeit und erproben neue Arbeitsverfahren und Produktionstechnologien. Zudem überprüfen sie die Qualität der hergestellten Produkte und planen die Montage. Sie nehmen Produktionsanlagen in Betrieb, überwachen und warten diese. Im Vertrieb erstellen sie Angebote mit den zugehörigen Kostenkalkulationen, beraten Kunden und wickeln den Kundenservice ab. Staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik ist eine landesrechtlich geregelte berufliche Weiterbildung an Fachschulen , die in Vollzeit zwei Jahre, in Teilzeit vier Jahre dauert. Eingesetzt werden Techniker in Betrieben des Maschinen- oder Fahrzeugbaus, bei Herstellern von Elektromotoren oder industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen, in Unternehmen, die Geräte der Medizintechnik, der Feinmechanik oder Optik produzieren, in Ingenieurbüros für technische Fachplanung und bei der Bundeswehr. Tag für Tag gibt es ein großes Angebot an Konzerten, Messen und Shows. Damit der Einsatz von Multimediatechniken, Videokonferenzen oder Liveschaltungen reibungslos klappt, werden Spezialisten benötigt: Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sorgen während einer Veranstaltung für einen einwandfreien technischen Ablauf. Von ihrer organisatorischen und praktischen Arbeit hängt das Gelingen der Veranstaltungen ab. Mit den aktuellsten rechtlichen Grundlagen zur Nutzung von fremder Musik oder von fremdem Bildmaterial kennen sie sich aus. Im Schwerpunkt Aufbau und Durchführung bereiten sie zunächst die Auswahl und den Einsatz der technischen Anlagen vor: Sie bauen Beleuchtungs, Projektionsund Beschallungsanlagen auf und richten sie ein. Während eines Konzerts beispielsweise bedienen sie dann Schalt- undMischpulte oder Nebelmaschinen. Im Schwerpunkt Aufbau und Organisation konzipieren sie Messestände oder Ausstellungsräume. Fachkräfte für Veranstaltungstechnik finden Beschäftigung beiMesse- oder Kongressveranstaltern, bei Event- und Veranstaltungsagenturen, in Unternehmen der Rundfunk und Filmbranche, bei kulturellen Einrichtungen (z.B. kommunale Bühnen), bei öffentlichen Veranstaltungsträgern, in großen Ferienhotels und auf Kreuzfahrtschiffen. Holzbearbeitungsmechaniker bedienen oft große Maschinen wie Sägen oder Fräsen. FOTO: DKZ Techniker sorgen dafür, dass Maschinen und Geräte stets betriebsbereit sind. FOTO: DKZ


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