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WZ Berufswahl 2019

Gute Handwerker sind immer gefragt Das neue Ausbildungsjahr hat gerade begonnen, da suchen die Ausbildungsbetriebe bereits den Nachwuchs für das nächste Jahr. Wer im August 2019 eine Ausbildung beginnen will, muss sich jetzt bewerben. WILHELMSHAVEN/FRIESLAND/BR – Das Handwerk sucht nach wie vor nach motivierten und leistungsstarken jungen Menschen, um den qualifizierten Nachwuchs in den Betrieben zu sichern. Sich hier zu bewerben lohnt sich, Handwerksberufe haben Zukunft und bieten zahlreiche berufliche Perspektiven bei sicheren Arbeitsplätzen. Einige klassische Handwerksberufe stellen wir hier vor: Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei übernehmen den Verkauf von Brot und Backwaren, zum Teil auch kleiner Gerichte. Sie beraten und informieren ihre Kunden auch über Inhaltsstoffe und Bestandteile der Bäckereierzeugnisse. Zudem präsentieren und verpacken sie Backwaren, dekorieren Auslagen und sorgen für Ordnung und Sauberkeit im Verkaufsraum. Darüber hinaus schneiden sie Brote und Kuchen auf, belegen und garnieren Brötchen und bereiten Snacks oder kleine Mahlzeiten zu. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger mit Hauptschulabschluss ein. Beim Umgang mit Lebensmitteln benötigt man eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Systemgastronomie bedeutet, dass viele verschiedene Filialen nach einem standardisierten, von einer Zentrale gesteuerten Gastronomiekonzept betrieben werden. So wissen die Gäste, was Die Ausbildung zum Elektroniker gibt es für verschiedene Bereiche, so etwa für Betriebstechnik oder Gebäudetechnik. DPA-FOTO:THIEME Krisenfester Job: Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit Schwerpunkt Bäckerei. FOTO: BERUFE.NET oder Hauptschulabschluss ein. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Bodenleger statten Räume mit Teppich-, Linoleum-, PVC- und Korkböden oder Belägen aus anderem Material wie Laminat oder Fertigparkett aus. Sie berechnen den Materialbedarf und transportieren Platten oder Rollen zum Verlegeort. Ggf. beraten sie auch Kunden bei der Auswahl leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung. Holz und Holzwerkstoffe, z.B. Fenster, Türen und Zäune, schützen sie mit geeigneten Lasuren, Farben oder Lacken. Maler/innen und Lackierer/ innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung arbeiten in Betrieben des Maler- und Lackierer- Handwerks, im Stuckateurgewerbe und bei Hochbaufirmen. Eingestellt werden in der Regel Auszubildende mit Hauptschulabschluss. Elektriker installieren, montieren, warten und reparieren elektrische Anlagen. Als Bauelektriker legen sie Hausanschlüsse und montieren Verteileranlagen. Nachdem sie die Einbaustellen für Leitungen und Geräte berechnet haben, legen Bauelektriker die Abmessungen fest. Sie ermitteln das notwendige Leitungs- und Installationsmaterial und erstellen Schaltpläne. Oft produzieren sie elektrische Steuerungen oder Verteilerschränke bereits in der Werkstatt vor. Vor Ort auf der Baustelle schlagen sie Leitungskanäle in Wände, bohren Durchbrüche und setzen Schalter, Abzweig- und Steckdosen. Außerdem montieren sie Beleuchtungen, Klingeln und Haussprechanlagen, schneiden Kabel maßgerecht und löten sie, wenn nötig, zusammen. Bei Störungen suchen Bauelektriker die Fehler und führen Reparaturen aus. Auch routinemäßige Prüfungen und Wartungsarbeiten nehmen sie vor. Für kompliziertere elektrische Anlagen gibt es das Berufsbild des Elektronikers, sei es für Automatisierungstechnik, Betriebstechnik, Energie- und Gebäudetechnik oder Informations und Telekommunikationstechnik. Die Ausbildung zum Elektroniker dauert 3,5 Jahre und wird im Handwerk angeboten. Die Einsatzmöglichkeiten sind ausgesprochen vielfältig und reichen vom Hausmeister bis zu großen Industriebetrieben. Fortsetzung nächste Seite sie erwartet – egal wo auf der Welt sie sich befinden. Überall können sie das gleiche Angebot, die gleiche Qualität und den gleichen Service voraussetzen. Auch das äußere Erscheinungsbild und die Ausstattung der einzelnen Lokale sind meist identisch. Das einheitliche Konzept wird von den Unternehmenszentralen für ihre Restaurant- oder Hotelkette entwickelt. Aber es sind die Fachleute für Systemgastronomie, die die vorgegebenen Standards in den Filialen gewährleisten und überwachen. Fachleute für Systemgastronomie organisieren alle Bereiche eines Restaurants nach einem zentral festgelegten Gastronomiekonzept und sorgen für die Einhaltung der vorgegebenen Standards. Sie regeln die Arbeitsabläufe im Einkauf, in der Lagerhaltung, der Küche, im Service, in der Gästebetreuung bzw. im Verkauf und übernehmen auch die Personalplanung. Außerdem überwachen sie die Qualität der Produkte, kontrollieren die Kostenentwicklung, planen und realisieren Marketingmaßnahmen. Sie betreuen die Gäste, bearbeiten Reklamationen und achten auf die Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger mit mittlerem Bildungsabschluss von Bodenbelägen. Vor dem Auslegen prüfen sie den Untergrund, glätten ihn, gleichen ihn aus und stellen z.B. Unterbodenkonstruktionen her. Anschließend schneiden sie Beläge zu und kleben diese auf den Untergrund. Elastische Beläge wie Kunststoffplatten verschweißen sie thermisch oder chemisch oder fugen sie aus. Bei Bedarf reinigen und versiegeln sie die Böden. Bodenleger/innen arbeiten in erster Linie in Betrieben, die Fußböden oder Parkett verlegen, in Firmen des Raumausstatterhandwerks, in Trockenbauunternehmen und im Messebau. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein. Die duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule geht übe drei Jahre. Maler und Lackierer der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung gestalten und behandeln Innenwände, Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden sowie die Oberflächen von Objekten aus verschiedenen Materialien. Sie sind im Neubau, bei der Sanierung und Modernisierung tätig. Bevor sie Flächen beschichten, bereiten sie die Untergründe vor und bessern Putzschäden an Wänden und Decken aus. Innenräume gestalten sie mit unterschiedlichen Maltechniken, aber auch mit Tapeten und Dekorputzen. Durch den Einbau von Dämmstoffen oder das Aufbringen von Wärmedämm Verbundsystemen Für neue, schöne Fußböden sorgt der Bodenleger. DPA-FOTO: SCHOLZ


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